Wiese – Unterschiede MW, Gesang, Fortpflanzung

Braunkelchen Männchen - Foto: R. Götte
Braunkelchen Weibchen - Foto: R. Götte

Wie bei den meisten Tierarten ist das Männchen kräftiger gefärbt als das Weibchen. Beide Geschlechter sind gut an dem hellen Streifen über dem Auge zu erkennen. Versuche einmal bei dem Memory herauszufinden, wo die zwei Braunkehlchen (Männchen und Weibchen)  versteckt sind.


Ende April bis Anfang Oktober halten sich die Paare bei uns im Gebiet auf. Du kannst sie am besten auf Zaunpfählen, einzeln stehenden kleinen Sträuchern oder sogenannten „Überständern“ – das sind einzelne Pflanzen, die sich etwas aus der Umgebung erheben – finden. 

Das Männchen trägt seinen Gesang von solchen Plätzen aus vor. Er will damit nicht nur ein Weibchen anlocken, sondern auch sein Revier anzeigen damit nicht zu viele Bruten auf engstem Raum stattfinden..

Möchtest Du noch mehr über unseren kleinen Freund und sein Familienleben wissen, so findest Du hier  noch mehr Infos.

Schau einmal wie viele Braunkehlchen Du beobachten kannst. Welche „Sitzwarten“ haben sie sich ausgesucht? Hörst Du den Gesang der Männchen? 

Frage

  1. Welche Aussage ist richtig?

Kartenübersicht

Koordinaten aktuelle Station

51.0982028, 8.63905

Koordinaten nächste Station

51.0992361, 8.6375028

Ausfürliche Informationen - Infos für Erwachsene

Bergwiesen im Tal

Die wasserdurchtränkten Aueböden erwärmen sich nur langsam und in der Talmulde sammelt sich oft Kaltluft, was dann an einer dichten, zuweilen nur mehrere Meter dicken Nebeldecke erkennbar ist. So ist das Klima im Nuhnetal deutlich kühler als in der angrenzenden Hügellandschaft.

Wo die Wiesen nicht oder wenig gedüngt werden, zeigen sie deshalb trotz der geringen Höhenlage um etwa 370 m ü. NN Züge montaner Goldhaferwiesen, die sonst für die Hochlagen des Sauerlands typisch sind. Zu deren auffälligen Charakterarten gehört neben Trollblume und Schwarzer Teufelskralle auch der Wald-Storchschnabel. Seine großen violetten Blüten prägen ab Ende Mai besonders solche Wiesen, die nur mit wenigen Rindern oder zeitweilig nicht genutzt werden.

Ende August leuchten auf den Auwiesen zahlreich die großen rosafarbenen Blüten der krokusähnlichen Herbstzeitlose. Durch die zunehmende Düngung und einen frühen, häufigen Schnitt (Mahd) auf dem meisten heutigen Wiesen und die daraus entstehende Artenverarmung gehören diese blütenreichen Wiesentypen zu den besonders gefährdeten Lebensräumen.